Grundlagen

Unsere Schülerinnen und Schüler

Unsere Jugendlichen sind in der Regel Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf, insbesondere im sozial-emotionalen Bereich, einige aber auch im Bereich Lernen. Sie waren in Deutschland aufgrund ihrer Erfahrungen nicht in der Lage, angemessen und altersgemäß auf die Anforderungen ihrer Umwelt und eben auch nicht auf die der Schule zu reagieren. Ihre bisherigen Schulerfahrungen sind üblicherweise geprägt von Scheitern, Rauswurf, Neubeginn, etc.

Wenn existentielle Bedürfnisse unerfüllt bleiben, bleibt auch der Lernerfolg aus. In unserer Schule versuchen wir unseren Schülerinnen und Schülern neue Impulse und andere Antworten auf ihre bisherigen Verhaltensmuster zu geben, sie in allen Bereichen zu fördern und mit ihnen gemeinsam eine Brücke zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und ihren Fähigkeiten zu bauen.

Leitidee

Unsere Haltung ist geprägt von Respekt vor der Biografie unserer Schülerinnen und Schüler. Sie erhalten von uns die Zeit, die sie benötigen, um Kontakt und Vertrauen zu uns Erwachsenen und auch zu sich selbst herzustellen. Daraus folgt, dass Schule bei uns zuallererst Beziehungsarbeit ist.

 

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Afrikanisches Sprichwort

 

Schülerzentrierter Unterricht

Die Lern- und Bildungsinhalte werden individuell den Kenntnissen und Fähigkeiten der Schüler angepasst. Zur Feststellung der jeweiligen Kenntnisse und Fähigkeiten führen wir bei der Aufnahme bei allen Schülerinnen und Schülern eine Förderdiagnose durch, um auf dieser Basis das geeignete Lernangebot herauszufinden.

Wir wollen nicht nur Sach- und Fachkompetenz vermitteln, sondern achten in besonderem Maße auf die Förderung von Methoden-, Medien-, sozialen und persönlichen Kompetenzen. Der Lernprozess wird zweimal jährlich in Lernstandsberichten dokumentiert.